Knete selber machen

Selbstgemachte Knete macht ein gutes Gefühl, wenn man die kleinen Kinderfinger darin versinken sieht. Die Herstellung fühlt sich an wie Kuchen backen, nur ohne backen. Knete wollte ich immer schon mal ausprobieren. Hab mich aber nie rangetraut, weil in den Rezepten, die ich bisher gefunden hatte, immer irgendwas drin war, wofür ich entweder extra in die Apotheke fahren musste oder nicht wusste, wo ich es herbekommen sollte. Bis ich das Rezept hier gefunden habe:

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Spielknete

  • 2 Tassen Mehl
  • 2 Tassen Salz
  • 2 Tassen kochendes Wasser
  • 2 TL Weinstein- oder Zitronensäure
    (gibt’s im Supermarkt bei den Backsachen oder Putzmitteln)
  • 2 EL Speiseöl
  • Lebensmittelfarbe (flüssig oder in Pulverform)

Alle Zutaten, außer der Farbe, zusammen werfen, erst mit dem Handrührer und dann von Hand weiter kneten bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Je nachdem, ob sich der Teig zu trocken oder zu nass anfühlt, mit etwas mehr Mehl oder Wasser arbeiten.

Die Farbe kommt dazu, wenn der Teig etwas abgekühlt ist.
Luftdicht verpackt hält die Knete mehrere Monate. Am besten im Kühlschrank aufbewahren!

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Meine Kinder lieben die Knete, weil sie sich schön anfühlt und vor allem geruchslos ist. Manche Industrieknete ist dagegen komisch parfümiert. Das wäre aber vielleicht auch noch eine Idee, da irgendein ätherisches Öl wie Lavendel oder Orange dazu zu mischen. Probier ich beim nächsten Mal aus!

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Letztes Jahr hab ich mir zu Weihnachten dieses schicke Nudelholz für Plätzchen geholt. Für Knete kommt es jetzt auch endlich mal richtig zur Geltung! Yeah!

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Das Kneterezept ist aus dem Buch »Besser leben ohne Plastik« von Nadine Schubert und Anneliese Bunk, das ich jedem, der sich ein bisschen dafür interessiert, wärmstens ans Herz legen kann. Die beiden schreiben ohne den erhobenen Zeigefinger und zeigen viele Alternativen für einen plastikärmeren Lifestyle! Nadine Schubert bloggt schon seit mehreren Jahren zum Thema Plastikfrei auf ihrem Blog Frau Schubert bloggt. Auch sehr gut und hilfreich!

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