Hefe – Wildhefe

Hefe ist den meisten nur als kleiner grauer Block, eingewickelt in bunte Aluminiumfolie bekannt (den man regelmäßig im Kühlregal suchen muss). Weniger bekannt ist, dass vor noch nicht allzu langer Zeit fast jeder Haushalt über eigene Hefekulturen verfügte.

Eins der einfachsten Rezepte für sogenannte Wildhefe ist die flüssige Form:

  • 500ml Wasser (Wasserhahn reicht)
  • 100g Obst/Trockenobst (ungeschwefelt)
  • 1 TL Honig

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Für meinen Ansatz habe ich getrocknete Aprikosen genommen. Alle Zutaten kommen in ein großes Glas und werden vorsichtig verrührt. Dann das Glas mit aufgelegtem (nicht verschlossenen) Deckel (warm) zur Seite stellen. Das Glas wird nun täglich 1x (mit geschlossenem Deckel) geschwenkt und dann wieder an die Seite gestellt (Deckel wieder lösen).

 

 

DSC02095Nach ca. 5 Tagen sollte die Flüssigkeit schäumen, die Hefe ist nun fertig.Ich persönlich entferne dann das Obst (lecker) –  es kann wohl aber auch drin bleiben.

Ungefähr 50% der Flüssigkeit eines Rezeptes solle durch die Hefe ersetzt werden. Die Gehzeit verdoppelt sich jedoch (bei Brot noch mehr). Zu Anfang (ähnlich wie bei Sauerteig), ist die Hefe noch nicht so kräftig – bis 2x angefütter wurde, sollte die doppelte Menge der Hefe verwendet werden. Rechtzeitig (1 h) vor dem Einsatz die Hefe aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Betriebstemperatur erreicht.

Die restliche Hefe wartet im Kühlschrank auf den nächsten Einsatz. Sollte die Flüssigkeit zur Neige gehen, wird sie wieder mit 50g Obst/Trockenobst (ungeschwefelt) und Wasser aufgefüllt und kommt erst wieder in den Kühlschrank zurück, wenn sich Schaum bildet.

Siehe auch

 

 

 

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